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Tendinitis der Kniescheibe (Patellasehnenentzündung)

Tendinitis der Kniescheibe (Patellasehnenentzündung)

Ursachen, Symptome, Behandlung und Prävention 

Eine Tendinitis der Kniescheibe (oder patelläre Tendinopathie) ist eine Erkrankung, die den Sehnenstrang betrifft, der die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbein verbindet. Dieser Sehnenstrang wird Patellasehne oder Quadrizepssehne genannt. 

Wenn du dein Bein beugst oder streckst, ermöglicht die Patellasehne deinen Muskeln, die Kniescheibe zu bewegen. Sie überträgt die Kraft, die für diese Bewegungen notwendig ist. 

Die patelläre Tendinopathie entsteht, wenn diese Sehne gereizt, entzündet oder beschädigt wird. Das kann durch verschiedene Faktoren wie wiederholte Bewegungen, die das Knie beanspruchen, Überbeanspruchung, Traumata oder anatomische Probleme ausgelöst werden. 

 

Wie erkennst du eine Tendinitis der Kniescheibe? 

Die Symptome einer Patellasehnenentzündung können von Person zu Person unterschiedlich sein, aber typische Anzeichen sind: 

  • Schmerzen an der Vorderseite des Knies, rund um oder unter der Kniescheibe. 

  • Schmerz bei sportlicher Aktivität wie Laufen, Springen oder Kniebeugen. 

  • Empfindlichkeit oder Schmerz bei Berührung oder Druck auf die betroffene Stelle. 

  • Steifheit oder das Gefühl von Schwäche im Knie. 

Wenn du eine patelläre Tendinopathie vermutest, solltest du einen Gesundheitsexperten, wie einen Arzt oder Physiotherapeuten, aufsuchen. Dieser kann deine Symptome beurteilen, eine genaue Diagnose stellen und einen passenden Behandlungsplan empfehlen. 

 

Ursachen der patellären Tendinopathie 

Die Patellasehnenentzündung kann durch verschiedene Faktoren und Mechanismen entstehen. Zu den Auslösern gehören: 

Überbeanspruchung 

Häufige Wiederholung von Bewegungen, die das Knie beanspruchen, übermäßiges Springen oder starke Kniebeugen können eine patelläre Tendinopathie verursachen. 

Fehlerhafte Bewegungstechnik 

Eine falsche Technik bei sportlichen Aktivitäten kann zu übermäßiger Belastung der Patellasehne führen und dadurch Reizungen oder Entzündungen verursachen. Das kann auftreten, wenn die Oberschenkelmuskulatur nicht stark genug ist, um die Kniescheibe richtig zu stützen, oder wenn Bewegungen unausgewogen ausgeführt werden. 

Anatomische Faktoren 

Bestimmte anatomische Gegebenheiten können das Risiko für eine Patellasehnenentzündung erhöhen, etwa eine schlecht ausgerichtete Kniescheibe oder Fehlbildungen, die zusätzliche Belastung auf die Patellasehne bringen. 

Muskelschwäche

Ein muskuläres Ungleichgewicht, insbesondere eine Schwäche der Oberschenkelmuskulatur wie dem Quadrizeps, kann zu übermäßiger Belastung der Patellasehne führen. Sind die Muskeln rund um die Kniescheibe nicht stark genug, um die Kräfte bei Bewegungen abzufangen, wird die Sehne überlastet. 

Trauma 

Ein direktes Trauma, etwa ein Sturz auf das Knie oder ein heftiger Schlag, kann die Patellasehne schädigen und eine Tendinopathie auslösen. 

Allgemeine Gesundheitsfaktoren 

Bestimmte Erkrankungen wie Arthritis, Diabetes oder Übergewicht können das Risiko für eine Patellasehnenentzündung erhöhen. Auch eine schlechte Durchblutung oder eine reduzierte Heilungsfähigkeit des Körpers können die Sehnengesundheit beeinflussen. 

Im Zusammenhang mit Überbeanspruchung sind vor allem folgende Sportarten betroffen, da sie die Patellasehne besonders stark oder wiederholt belasten: 

  • Laufen: Regelmäßiges und langes Laufen, insbesondere auf harten Böden, beansprucht die Patellasehne intensiv. 

  • Sprungsportarten: Sportarten mit häufigen Sprüngen wie Basketball, Volleyball, Hochsprung oder Stabhochsprung üben großen Druck auf die Patellasehne aus. 

  • Ballspiele: Sportarten wie Fußball, Tennis, Handball und Rugby erfordern schnelle Bewegungen, abrupte Richtungswechsel und Sprünge, was die Patellasehne belasten kann. 

  • Radfahren: Obwohl Radfahren meist als gelenkschonende Aktivität gilt, können falsche Einstellungen oder übermäßige Intensität die Patellasehne überlasten. 

  • Kampfsport: Kampfsportarten wie Judo, Boxen oder Karate beinhalten schnelle Bewegungen und hohe Belastungen der Knie, was das Risiko für eine patelläre Tendinopathie erhöht. 

 

Erste Behandlung einer Patellasehnenentzündung 

Die Behandlung der patellären Tendinopathie umfasst Maßnahmen wie Ruhe, Anpassung der sportlichen Aktivitäten, Eis, entzündungshemmende Medikamente, Einsatz von TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) und gezielte Muskelaufbauübungen mit oder ohne Elektrostimulation. In schweren Fällen kann eine Operation in Betracht gezogen werden, dies ist jedoch selten. 

Ruhephase 

Die empfohlene Ruhezeit bei einer Patellasehnenentzündung variiert je nach Schwere der Entzündung und den Empfehlungen des behandelnden Arztes. Generell ist Ruhe wichtig, damit die Sehne heilen und sich regenerieren kann. Zu lange vollständige Ruhe kann jedoch zu Muskelschwäche und Konditionsverlust führen. 

Der Einsatz von Muskel-Elektrostimulation während einer erzwungenen Ruhephase kann helfen, den Muskelabbau zu minimieren oder zu verhindern. Elektrostimulation kann die Muskeln passiv stimulieren und Muskelkontraktionen auslösen, ohne dass aktive körperliche Anstrengung erforderlich ist. 

Wenn du einen Elektrostimulator besitzt, empfiehlt sich zunächst das Programm „Muskelabbau“ und selbstverständlich am Quadrizeps. Für weitere Details kannst du die kostenlose Compex Coach-App herunterladen: | App Store | Google Play 

Wiedereinführung der körperlichen Aktivität 

Nach der initialen Ruhephase wird meist eine schrittweise Wiederaufnahme der körperlichen Aktivität empfohlen. Das kann gezielte Muskelaufbauübungen, Dehnungen oder gelenkschonende Aktivitäten unter Anleitung eines Physiotherapeuten umfassen. Ziel ist es, die Muskulatur rund um das Knie zu stärken, um die Kniescheibe zu stabilisieren und eine angemessene Heilung zu fördern. 

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Fall einer Patellasehnenentzündung individuell ist und die Erholungszeiten variieren können. 

 

Schmerzlinderung bei einer Patellasehnenentzündung 

TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine Behandlungsmethode zur Schmerzlinderung. Dabei werden Elektroden auf der Haut nahe der schmerzenden Stelle angebracht, die leichte elektrische Impulse abgeben. 

Bei patellärer Tendinopathie kann TENS für einige Betroffene zur Schmerzbewältigung hilfreich sein. Es ist jedoch zu beachten, dass TENS die zugrunde liegende Ursache der Tendinopathie nicht direkt behandelt. 

TENS kann die Schmerzen temporär lindern, indem es die Weiterleitung von Schmerzsignalen zum Gehirn teilweise blockiert und die Ausschüttung von Endorphinen fördert, die auf natürliche Weise Schmerzen reduzieren. Es bietet eine kurzzeitige Erleichterung, heilt aber die Patellasehnenentzündung selbst nicht. 

Für die Durchführung des Programms lies bitte dieses Informationsblatt: Behandlung der patellären Tendinopathie | Compex. 

Es wird empfohlen, einen Arzt oder Physiotherapeuten für eine genaue Diagnose der Patellasehnenentzündung zu konsultieren. Du erhältst Ratschläge zu geeigneten Behandlungsmethoden. Der Experte kann eine umfassende Schmerzmanagement-Strategie empfehlen, die TENS ebenso wie andere Therapieansätze enthalten kann, beispielsweise therapeutische Übungen, Dehnungen, manuelle Therapie oder Entzündungshemmer, falls erforderlich. 

A man placing black Compex electrodes on his knee

Vorbeugung eines Rückfalls der Patellasehnenentzündung 

Es ist wichtig, die Empfehlungen deines Gesundheitsexperten zu befolgen, um die Heilung zu fördern und Rückfälle zu vermeiden. Eine progressive Rehabilitation, Muskelaufbau und das Vermeiden von Aktivitäten, die die Symptome verstärken, können zur Linderung der patellären Tendinopathie beitragen. 

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um eine patelläre Tendinopathie vozubeugen oder das Risiko zu verringern. Hier eingie Tipps:  

  • Stärke deine Beinmuskeln: Es ist entscheidend, die Oberschenkelmuskulatur, insbesondere den Quadrizeps, zu stärken, um die Kniescheibe zu unterstützen und zu stabilisieren. Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte, Beinstrecker und Beckenmuskeltraining sind hilfreich. Auch die Elektrostimulation ist ein echter Vorteil: Behandlung der patellären Tendinopathie | Compex. 

  • Steigere die Trainingsintensität langsam: Vermeide plötzliche und übermäßige Steigerungen von Intensität oder Dauer deines Trainings. Eine schrittweise Anpassung ermöglicht deinen Muskeln und Sehnen, sich an die Belastung zu gewöhnen. 

  • Wärme dich auf und dehne dich: Bereite deine Muskeln und Sehnen vor jeder Aktivität sorgfältig vor. Dynamische Dehnungen können die Flexibilität der Muskulatur verbessern, die an den Kniebewegungen beteiligt ist. 

  • Verwende eine korrekte Technik: Lerne die richtigen Bewegungsabläufe und achte auf eine angemessene Form bei allen Aktivitäten, insbesondere denen, die das Knie beanspruchen. Eine schlechte Technik kann die Patellasehne zusätzlich belasten. 

  • Trage passende Schuhe: Wähle geeignetes Schuhwerk für deine sportlichen Aktivitäten, das gute Unterstützung, ausreichende Dämpfung und Stabilität bietet, um die Belastung auf die Knie zu reduzieren. 

  • Mache Pausen und höre auf deinen Körper: Gönn deinem Körper zwischen Trainingseinheiten und intensiven Aktivitäten ausreichend Erholung. Bei Schmerzen oder Unwohlsein im Knie mache eine Pause und konsultiere bei Bedarf einen Gesundheitsexperten. 

  • Halte ein gesundes Körpergewicht: Ein gesundes Gewicht verringert die Belastung der Gelenke, auch der Knie, und kann helfen, Verletzungen und sehnenspezifische Beschwerden vorzubeugen. 

 

Fazit 

Die Tendinitis der Kniescheibe tritt häufig bei Sportler*innen auf, kann jedoch jede Person betreffen, die das Knie wiederholt oder übermäßig belastet. Prävention, Anpassung der Aktivitäten, gezielter Muskelaufbau – insbesondere mithilfe von Elektrostimulation – sowie medizinische Betreuung sind entscheidend für die Behandlung und die Vermeidung von Rückfällen. 

 

Unterstützt durch klinische Studien, die ihre Wirksamkeit belegen, gehören Compex-Stimulatoren zur Kategorie der Medizinprodukte der Klasse II und erfüllen auch die Anforderungen der europäischen Medizinrichtlinie 93/42 EWG.

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